Ich habe die Texte aus einer anderen HP kopiert (Fachhomepage), ich würde mich freuen wenn mir Betroffene schreiben, wenn was nicht stimmt oder man noch etwas ergänzen/ändern könnte.

DANKE VIELMALS

Zusammenfassung

Schizophrenie kann sich auf verschiedenen Ebenen äußern: Oft steht eine Störung des Realitätsbezugs, die sich in Halluzinationen und Wahn zeigt, im Vordergrund; aber gerade weniger "auffällige" Symptome wie Störungen des Denkablaufes, der Gefühle, der Motorik und des Bezugs zur eigenen Person sind häufige Merkmale der Schizophrenie. Je nach Ausprägung der unterschiedlichen Symptome werden verschiedene Typen von Schizophrenie unterschieden. Bei der Entstehung von Schizophrenie scheinen biologische Faktoren (Vererbung, Stoffwechselstörung von Gehirnbotenstoffen) eine entscheidende Rolle zu spielen, aber auch lebensgeschichtliche Bedingungen üben einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung aus. Bei der Behandlung steht die Therapie durch Psychopharmaka im Vordergrund; häufig wird begleitend die Bewältigung von Alltagsanforderung und der Umgang mit der Erkrankung psychotherapeutisch unterstützt.

 

Einleitung

Die schizophrenen Erkrankungen gehören zur Hauptgruppe der endogenen Psychosen, bei denen davon ausgegangen wird, dass anlagebedingte, also erbliche Faktoren zur Verursachung beitragen. Unter Psychose versteht man eine psychische Störung, die durch den grundlegenden Wandel des eigenen Erlebens und des Außenbezugs charakterisiert ist.

In den Medien wird Schizophrenie häufig mit der Multiplen Persönlichkeitsstörung verwechselt. Bei dieser Erkrankung existieren zwei oder mehr verschiedene Persönlichkeiten innerhalb eines Individuums. Typisches Beispiel für diese Krankheit ist die Geschichte von Dr. Jekyll und Mister Hyde. Bei der Schizophrenie treten solche Phänomene jedoch nicht auf.

Schizophrenie gehört in den westlichen Kulturen zu den schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen, unter anderem deshalb, weil ihre typischen Symptome, so z.B. das Stimmenhören, innerhalb dieser Kulturen als sehr absonderlich und beunruhigend angesehen werden. In anderen Kulturen jedoch können diese Symptome als Zeichen für eine besondere Begabung angesehen werden. So zeigt sich beispielsweise eine große Ähnlichkeit zwischen den Halluzinationen Schizophrener und der Trance von Schamanen, die in ihrer Kultur als besonders weise und auserwählte Menschen verehrt werden.

 

 

 

Häufigkeit

In der Bundesrepublik Deutschland und den westeuropäischen Ländern leiden zwischen 0,5 bis 1% der Bevölkerung an Schizophrenie (Prävalenz). Die jährliche Neuerkrankungsrate (Inzidenz) liegt bei etwa 0,05%. Die Wahrscheinlichkeit eines Menschen, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken (Morbiditätsrisiko), wird auf ca. 1% geschätzt, dabei sind Frauen und Männer gleich häufig betroffen. Männer erkranken meist früher als Frauen. Insgesamt liegt das Haupterkrankungsalter zwischen der Pubertät und dem 30. Lebensjahr, wobei es für die verschiedenen Subtypen der Schizophrenie charakteristische Unterschiede im Zeitpunkt der Ersterkrankung gibt.

 

Grundlagen und Ursachen

Bei der Verursachung von Schizophrenie wird von einem Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren ausgegangen, wobei angenommen wird, dass die genetische Veranlagung (Disposition) eine zentrale Rolle spielt.

 

Genetische Grundlagen

Untersuchungen im verwandtschaftlichen Umfeld von an Schizophrenie erkrankten Personen haben Belege für eine genetische Veranlagung ergeben. So zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit, ebenfalls an Schizophrenie zu erkranken, mit steigendem Verwandtschaftsgrad zum Erkrankten zunimmt. Sind beide Elternteile erkrankt, liegt das Risiko, ebenfalls an Schizophrenie zu erkranken, bei dem Kind bei ca. 40 %. Bei zweieiigen Zwillingen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Zwilling eines Schizophrenen ebenfalls erkrankt ist bei ca. 15 %, bei eineiigen Zwillingen bei 50% (Konkordanzrate).

Diese hohe, aber nicht hundertprozentige Übereinstimmung zeigt, dass die genetische Grundlage nicht als alleinige Ursache angesehen werden kann. Sie wird vielmehr als Disposition verstanden, die nur zur Erkrankung führt, wenn andere Faktoren hinzukommen. Als Beispiele für solche Faktoren, die bei einer genetischen Veranlagung zum Ausbruch von Schizophrenie führen, gelten Schädigungen im Mutterleib und besonders krisenhafte Lebensereignisse.

 

Psychosoziale Faktoren

Die Annahme, dass psychosoziale Bedingungen, z.B. Störungen im Miteinander der Familie oder Partnerschaft zur Entstehung der Schizophrenie beitragen, ist nicht wissenschaftlich belegt. Es ist eher wahrscheinlich, dass diese Faktoren allenfalls den Verlauf der Erkrankung beeinflussen können. So zeigt sich beispielsweise, dass die Rückfallquote bei Schizophrenen höher ist, die in Familien leben, die sich gegenüber dem Erkrankten übermäßig behütend verhalten. Es besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen situativen Belastungen und Ausbruch der Erkrankung. Dabei gilt, dass je nachdem ob eine Unter- oder Überforderung der Person vorliegt, jeweils unterschiedliche Symptome auftreten können.

 

Biochemische Erklärungen

Dieser Ansatz geht davon aus, dass Schizophrenie durch eine Hypersensibilität von Dopaminrezeptoren in einer bestimmter Hirnregion, dem mesolimbischen System, verursacht wird. Bei Dopamin handelt es sich um eine Substanz, die zur Übermittlung von Nervenimpulsen von einem Neuron (Nervenzelle- und strang) zum nächsten dient (Neurotransmitter). Auch wenn diese sogenannte "Dopaminhypothese" noch nicht ausreichend bewiesen ist, so sprechen doch einige Fakten für ihre Richtigkeit. Es sei angemerkt, dass Dopaminmangel die Ursache für das Auftreten der Parkinsonschen Erkrankung ist. Als wichtigstes Argument für den Einfluss des Dopamins gilt die Wirksamkeit von Neuroleptika, die bei der pharmakologischen Behandlung von Schizophrenie eingesetzt werden. Die Wirksamkeit dieser Psychopharmaka scheint auf der hemmenden Wirkung zu beruhen, die diese auf Dopaminrezeptoren ausüben.

 

Neuroanatomische Befunde

Bei Schizophrenen sind strukturelle Besonderheiten des Gehirns gefunden worden. So konnte z.B. gezeigt werden, dass bei schizophrenen Patienten häufig der 3. Ventrikel, eine der mit Gehirnflüssigkeit gefüllte Kammern im Gehirn, erweitert ist. Auch konnte eine veränderte Hirndurchblutung gefunden werden. Diese Abnormitäten scheinen mit den für Schizophrenie typischen Denkstörungen im Zusammenhang zu stehen.

 

Symptomatik und klinische Untertypen

Es gibt keine Symptome die nur bei Schizophrenie auftreten. Alle Symptome können für sich allein genommen auch bei vielen andereren Erkrankungen auftreten, es können aber folgende charakteristische Symptombereiche genannt werden:

 

Wahn

Beim Wahn handelt es sich um eine nichtkorrigierbare falsche Beurteilung der Realität. Häufige Wahnvorstellungen bei Schizophrenen sind Verfolgungs- und Beziehungsideen, dabei wird das Verhalten anderer vom Patienten wahnhaft auf sich selbst bezogen. Der Wahn kann sich sowohl ohne, als auch mit Bezugnahme auf äußere Wahrnehmungen äußern.

 

Halluzinationen

Hierunter versteht man eine Sinneswahrnehmung, die für einen wirklichen Sinneseindruck gehalten wird, obwohl der entsprechende reale Sinnesreiz nicht vorhanden ist. Diese Sinnestäuschung kann alle Sinnesorgane betreffen, wobei akustische Halluzinationen am typischsten für Schizophrenie sind. Am häufigsten hören Schizophrene Befehle erteilende und sich über ihn unterhaltende fremde Stimmen.

 

Ich-Störungen

Dieses Symptom ist dadurch charakterisiert, dass die Grenzen zwischen Ich und Umwelt als durchlässig empfunden werden. Dabei werden häufig die eigene Person (Körper, Gefühle, Gedanken) oder die Umwelt als fremdartig erlebt. Es kann zu einem Gefühl der Fremdbeeinflussung oder Gedankeneingebung von außen kommen, auch kann der Patient das Gefühl haben, dass seine Gedanken mitgehört oder ihm entzogen werden. Dabei lebt der Kranke zugleich in einer wirklichen und in einer wahnhaften Welt, wobei es immer mehr zu einer Abkapselung von der realen Welt kommt.

 

Formale Denkstörungen

Hierbei handelt es sich um eine Verzerrung des Denkablaufs. Es kommt zur Verschmelzung verwandter Wörter zu einem Begriff, zu teilweise absurden Wortneuschöpfungen, Zerfahrenheit mit sprunghaften und unlogischen Gedankengängen oder zum plötzlichen Abbruch eines Gedankenganges ohne erkennbaren Grund.

 

Affektive Störungen

Typischerweise ist bei Schizophrenen der emotionale Kontakt zu anderen Menschen reduziert. Es kann zu Situationen nicht angemessenen Gefühlsäußerungen oder mimischen Reaktionen kommen. Häufig ist bei Patienten eine leere also grundlose Heiterkeit zu beobachten. Unvereinbare Gefühlszustände und Wünsche können nebeneinander stehen. Insbesondere beim Bestehenbleiben einer Restsymptomatik nach Abklingen der akuten Erkrankung kommt es zu erheblicher gefühlsmäßiger Verarmung.

 

Psychomotorische Störungen

Bei schizophrenen Patienten zeigen sich häufig eine Bewegungslosigkeit bei vollerhaltenem Bewußtsein oder eine starke motorische Unruhe, häufig mit sich wiederholenden stereotypen Bewegungen. Auch die Kooperationsfähigkeit ist z.T. verändert; so macht der Patient oft automatisch das Gegenteil des Verlangten oder führt es automatenhaft aus.

Üblicherweise wird die Vielzahl von Symptomen nach Positivsymptomatik und Negativsymptomatik unterteilt. Dabei versteht man unter Positivsymptomatik Verhaltensmerkmale die über das Verhalten von Gesunden hinausgehen. Zu diesen, auch "produktiv" genannten Symptomen gehören Halluzinationen und Wahn. Von Negativsymptomatik spricht man dagegen, wenn das Verhalten im Vergleich zum Gesunden Defizite aufweist. Typisch sind hier Antriebsmangel und Affektarmut.

Je nach Ausprägung bestimmter Symptome unterscheidet man folgende

 

Untertypen:

 

·        Paranoid-halluzinatorische Form: Wahn und Halluzinationen prägen das Bild des Erkrankten, am häufigsten tritt dieser Subtyp im 4. Lebensjahrzehnt auf.

·        Katatone Form: Vorherrschen der psychomotorischen Störungen.

·        Hebephrene Form: Affektstörungen stehen im Vordergrund, die Ersterkrankung liegt meist im Jugendalter.

·        Residuale Form: Besonders auffällig ist eine Persönlichkeitsänderung im Sinne von Antriebsmangel, Affektarmut und sozialem Rückzug.

·        Schizophrenia simplex: Symptomarme Form, in der vor allem die produktiven Symptome fehlen und es allmählich zu einem durch Negativsymptomatik geprägten Bild (Residualsyndrom) kommt.

 

Verlauf

Bevor es zum Ausbruch charakteristischer Symptome kommt, kann ein Wochen bis Monate dauerndes Prodomalstadium auftreten, das z.B. durch depressive Stimmungen geprägt sein kann. Die Krankheit verläuft in Schüben, es kann nach einer oder mehreren Krankheitsphasen unter Umständen zu einer chronischen Restsymptomatik kommen, häufig folgt aber auch nach akuten Krankheitsmanifestationen Symptomfreiheit. In sehr seltenen Fällen bleibt die produktiv-schizophrene Symptomatik chronisch bestehen, meist aber kommt es zu Residualzuständen, die durch Negativsymptomatik geprägt sind. Während der akuten Erkrankung, aber auch in der Remission und im Residualzustand können Krisen mit Selbstmordgedanken auftreten. Nach akuten Schüben kann es zu postremissiven Zuständen kommen, die insbesondere durch depressive Verstimmung und Erschöpfung charakterisiert sind, aber nach einiger Zeit abklingen.

Was die Prognose angeht, so zeigt sich, dass trotz verbesserter Therapiemaßnahmen in über 50% der Fälle mit einem ungünstigen Verlauf (Rest- und Residualsymptomatik) zu rechnen ist. In Bezug auf Faktoren, die die Langzeitprognose positiv beeinflussen, scheint zu gelten, dass die Prognose um so günstiger ist, je akuter der Beginn war und je deutlicher die situativen Auslöser sind.

 

Therapie

Aufgrund der Tatsache, dass an der Entstehung der Schizophrenie vielfältige Faktoren beteiligt sind, wird auch bei ihrer Behandlung ein sogenannter mehrdimensionaler Therapieansatz praktiziert, der aus einer Kombination psychopharmakologischer, psycho- und sozialtherapeutischer Maßnahmen besteht. Oft wird die Durchführung der Therapie, speziell im akuten Stadium der Erkrankung, durch mangelnde Krankheitseinsicht des Patienten und fehlende Einsicht in die Therapiebedürftigkeit behindert.

 

Psychopharmakotherapie

Diese Art der Behandlung steht insbesondere in der akuten Krankheitsphase im Vordergrund. Mittel der Wahl sind hier aufgrund ihrer antipsychotischen Wirkung Neuroleptika. Ihr Effekt beruht auf der blockierenden Wirkung, die Neuroleptika auf die zentralen Dopaminrezeptoren im Gehirn ausüben, was insbesondere zu einer Reduktion der Positivsymptomatik führt. Es sollten nur im Ausnahmefall eine Kombination verschiedener Neuroleptika verabreicht werden. Was die Dosierung angeht, so wird üblicherweise mit einer niedrigen Dosierung begonnen, die unter Beachtung der individuellen Sensibilität für Nebenwirkungen gesteigert wird, bis befriedigende antipsychotische Effekte erreicht werden. Bei akuten psychotischen Zuständen wird sofort mit der vollen Dosis begonnen. Wird nach 4-6 Wochen kein befriedigender Effekt erreicht, sollte auf eine andere neuroleptische Substanzgruppe umgestellt werden. Ist die akute Symptomatik abgeklungen, wird die neuroleptische Therapie wenigstens 6 Monate im Sinne einer Erhaltungstherapie weitergeführt. Kommt es trotzdem zu wiederholten Rückfällen, werden wesentlich niedriger dosierte Neuroleptika zur vorbeugenden Langzeittherapie eingesetzt, wobei insbesondere darauf zu achten ist, dass die Nebenwirkungen gering gehalten werden. Bei chronisch-produktiven Psychosen wird eine die Symptome unterdrückende Dauertherapie mit Neuroleptika durchgeführt.

Insgesamt ist die Behandlung mit Neuroleptika nicht unumstritten, da es zum Teil zu erheblichen Nebenwirkungen kommt, wie z.B. Unruhe, Krampfanfälle, Konzentrationsstörungen. In letzter Zeit sind aber vermehrt Präparate entwickelt worden, die bei hoher antipsychotischer Wirksamkeit vergleichsweise wenige Nebenwirkungen haben.

 

Psychotherapie

Im Zentrum steht hier eine sogenannte "supportive Psychotherapie", in deren Rahmen der Behandelnde den Patienten im Umgang mit der Erkrankung unterstützt, und ihm in realistischer Weise Hoffnung und Mut vermittelt. Dabei sind insbesondere Informationen über die Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und krankmachende Einflussfaktoren wichtig. Auf diese Weise soll auch die Behandlungsmotivation gesteigert werden. Ebenso werden Probleme und Lebensentscheidungen besprochen und Lösungsalternativen diskutiert. Dabei ist besonders zu beachten, dass Über- und Unterforderungen für Schizophrene ein zentrales Problem darstellen. In der letzten Zeit hat die Verhaltenstherapie bei der Behandlung von Schizophrenie an Einfluss gewonnen. Dabei geht es vor allen Dingen um den Abbau kognitiver Defizite (z.B. Förderung der Abstraktionsfähigkeit) und die Verbesserung der sozialenFähigkeiten. Darüber hinaus werden Programme zur Familientherapie eingesetzt.

 

Soziotherapie

Zentrales Anliegen bei dieser Behandlung ist es, vorhandene soziale Fähigkeiten des Patienten zu fördern bzw. die Verstärkung sozialer Defizite zu verhindern. Zu diesem Zweck werden folgende Maßnahmen unternommen: Arbeits- und Beschäftigungstherapie, rehabilitative Maßnahmen, teilstationäre Behandlungsangebote und Arbeit an den Milieufaktoren. Dabei sollte die Förderung nach dem Prinzip der kleinen Schritte erfolgen, so können z.B. in der Arbeitstherapie die Anforderungen bezüglich Arbeitszeit, Intensität und Komplexität der Arbeit abgestuft gesteigert werden. Je nach individuellen Fähigkeiten kann der Patient nach einem vollstationären Aufenthalt teilstationär behandelt werden, wie z.B. in Tageskliniken und später in größerer Selbständigkeit beispielsweise in einer therapeutischen Wohngemeinschaft leben.

Wichtig bei der Behandlung von Schizophrenie ist es, die verschiedenen Therapiemaßnahmen und ihre Kombination individuell an die Symptomlage, Fähigkeiten und Bedürfnisse des einzelnen Patienten anzupassen.

 

 

Netzwerk Stimmenhören e.V.
c/o Pinel-Gesellschaft e.V.
Ansprechperson: Hannelore Klafki
Ebersstraße 67
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Telefon: 030 / 78 71 80 68
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